
E-Mobility Autoladestationen
Wallbox mit Solarstrom – integriert ins Energiemanagement.
Vorteil von Elektroautos sind nicht nur die geringeren Betriebskosten. In Kombination mit einer Solaranlage kann der Treibstoff vor Ort gewonnen werden.
Bei der Beschaffung einer neuen E-Auto-Ladestation sollte darauf geachtet werden, dass diese gut integrierbar ist in das Energiemanagementsystem der Liegenschaft. So lässt sich der Eigenverbrauch einer Solaranlage optimieren und Lastspitzen im Netz lassen sich glätten.
Unidirektional oder bidirektional
Aus preislichen Gründen haben sich viele Kunden für eine unidirektionale Ladestation entschieden, also eine, mit der die elektrische Energie nur von der Liegenschaft in das Fahrzeug geführt wird und nicht umgekehrt.
Bidirektionale Ladestationen können von Energiewerker GmbH jedoch ebenso in das Energiemanagementsystem eingebunden werden und erlauben es, das Elektrofahrzeug als Energiespeicher zur Versorgung von anderen Verbrauchern in der Liegenschaft zu nutzen. Die Preise für bidirektionale Ladestationen sind in den letzten Jahren deutlich gesunken und die Anzahl Elektroautos, die bidirektionales Laden unterstützen, hat zugenommen.
Ladeleistung und Anschluss
Für das Laden zu Hause hat sich die dreiphasige Typ-2-Wallbox mit 11 kW etabliert. Sie lädt ein typisches E-Auto über Nacht vollständig und ist im Verhältnis zur PV-Leistung eines Einfamilienhauses gut ausbalanciert. 22 kW lohnen sich vor allem, wenn tagsüber schnell nachgeladen werden muss oder mehrere Fahrzeuge zu versorgen sind; sie erfordern eine entsprechend dimensionierte Zuleitung.
Ladestationen sind beim Verteilnetzbetreiber anzumelden, Anlagen über 11 kW sind je nach Netzgebiet bewilligungspflichtig. Wir klären Anschlussleistung, Absicherung und den nötigen Personenschutz (FI Typ A mit DC-Fehlerstromerkennung 6 mA) vorab ab und übernehmen die Anmeldung.
Solarüberschussladen und Lastmanagement
Eingebunden ins Energiemanagement lädt die Wallbox bevorzugt dann, wenn die Solaranlage Überschuss produziert (PV-Überschussladen). Die Ladeleistung wird dynamisch dem verfügbaren Solarstrom nachgeführt, sodass möglichst wenig Netzstrom bezogen wird. Ein dynamisches Lastmanagement begrenzt gleichzeitig die Gesamtleistung am Hausanschluss und verhindert teure Lastspitzen – auch wenn Wärmepumpe, Boiler und Auto gleichzeitig laufen.
Für zukunftssichere Anlagen achten wir auf Ladestationen mit ISO 15118 (Plug & Charge, bei bidirektionalen Geräten ISO 15118-20), damit sich das Fahrzeug ohne separate Karte authentifiziert und geregeltes Laden herstellerübergreifend funktioniert. Mehr dazu auf unserer Seite Wallbox mit Photovoltaik.
Realisierte Wallbox-Projekte
Häufige Fragen
Für das Laden zu Hause reichen 11 kW meist aus: Ein typisches E-Auto ist damit über Nacht voll und die Leistung passt gut zur PV-Anlage eines Einfamilienhauses. 22 kW lohnen sich für schnelles Nachladen tagsüber oder mehrere Fahrzeuge, brauchen aber eine stärkere Zuleitung und je nach Netzgebiet eine Bewilligung.
Ja. Eingebunden ins Energiemanagement lädt die Wallbox bevorzugt mit überschüssigem Solarstrom (PV-Überschussladen) und führt die Ladeleistung dynamisch dem verfügbaren Solarertrag nach. Ein dynamisches Lastmanagement verhindert dabei Lastspitzen am Hausanschluss.
Beim bidirektionalen Laden kann das Elektroauto nicht nur geladen werden, sondern auch Strom zurück an die Liegenschaft (V2H) oder ins Netz (V2G) abgeben – das Fahrzeug wird so zum Speicher. Voraussetzung sind ein dafür geeignetes Fahrzeug und eine passende Ladestation (u. a. ISO 15118-20).
Wallbox mit Photovoltaik planen
Mit Solarüberschussladen, Lastmanagement und passender Verkabelung.

